Sonntag, 5. März 2018, 20 Uhr

Zentrum Bayreuth, Europasaal 

Waseda Symphony Orchestra Tokyo

Dirigent: Kiyotaka Teraoka

Solisten: Mizuho Shibata, Flöte

                  Ayame Horisumi, Flöte       

                  Koochiro Kasa, Marimba

 

                           

Franz Schubert:

Sinfonie Nr. 5 B-Dur

Domenico Cimarosa:

Concerto per due flauti G-Dur

Ryo Noda:

Mattinata per marimba,3 flauti e contrabasso

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Wolfgang Amadeus Mozart:

Serenade Nr. 10 B-Dur für 12 Bläser und Kontrabass KV 361, 1., 4.,6. und 7. Satz      

 

 

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Biografie: 

Kiyotaka Teraoka

Kiyotaka Teraoka edited

 

Nach dem Studienabschluss an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Waseda Universität studierte er zunächst an der Toho-Gakuen School of music, dann an der Musikhochschule in Wien bei Prof. U. Lajovic und an der Accademia Musicale Chigiana in Siena bei M.W. Chung, Y.Temirkanov. Weiterstudium bei J. Panula, N. Järvi und C.M. Giulini.

2000 wurde er 1. Preisträger des Mitropoulos-Dirigenten-Wettbewerbs. Seither gastierte er u.a. bei den St. Petersburger Philharmonikern, dem Niederländischen Radiosinfonie Orchester, dem Orchestra del Teatro La Fenice di Venezia, dem Wiener Kammerorchester, dem Orchestre National des Pays de la Loire und dem English Chamber Orchestra.

Im Jahr 2004 wurde er zum „Resident Conductor“ der Osaka Symphoniker ernannt. Seit 2011 “Permanent Conductor” des selben Orchesters.

Das Waseda Symphony Orchestra dirigierte er in vielen Konzeten u.a. anlässlich der Europatournee 2003, Herbert von Karajan-Juliläums-Tournee 2006 und das 125. Jubiläumskonzert der Waseda-Universität 2007.

WASEDA Symphonieorchester Tokyo, Biographie

Es war nichts Geringeres als eine Sensation, als 1978 ein japanisches Ensemble beim Internationalen Jugendorchester-Wettbewerb in Berlin die Goldmedaille einheimste. Denn gegen die Scharen heranreifender Profimusiker setzte sich mit dem Waseda Symphony Orchestra und seiner Aufführung von Strawinskys Le sacre du printemps ausgerechnet ein Orchester durch, dessen Mitglieder die Musik nur als Hobby pflegen. Angetreten mit dem festen Willen, Außergewöhnliches zu leisten, fegte die Studententruppe alle Konkurrenz vom Podium. Den legendären Herbert von Karajan begeisterte dies so nachhaltig, dass er sich fortan höchstpersönlich für den weiteren Austausch mit dem Nachwuchsorchester der Waseda University Tokyo einsetzte.

Eine ältesten und angesehensten Bildungseinrichtungen Japans, pflegt die Universität bereits seit 1913 diesen herausragenden Klangkörper, der heute zu den besten Jugendorchestern der Welt zählt – ein Sammelbecken für Hochbegabte aller Disziplinen, die sich mit besonderer Hingabe auf das von ihnen sehr geliebte romantische Repertoire stürzen.

Dirigentenpersönlichkeiten wie Seiji Ozawa, Giuseppe Sinopoli und Lenard Slatkin standen bereits am Pult des Orchesters, das mit seinen rund 300 Mitgliedern eine beeindruckende Masse von japanischen Jungkünstlern rotieren lässt.

Auf seinen Konzerttourneen in Europa präsentiert das Waseda Symphony Orchestra regelmäßig auch einen besonderen Gruß aus der Heimat: das stets mit Spannung erwartete „Mono-Prism“ von Maki Ishii, für das sich einige der Musiker in die alte Kunst des Taiko-Trommelspiels vertieft haben. Von sanftem Murmeln bis zu markerschütterndem Donner, der alle Schlagkraft fordert, garantiert der Klang der traditionellen Trommeln ein unvergessliches Konzerterlebnis.