Freitag, 28. September 2018, 20 Uhr

Markgräfliches Opernhaus

Staatskapelle Weimar

Dirigent: Dominik Beykirch

Solistin: Tianwa Yang, Violine

Ludwig van Beethoven

Egmont-Ouvertüre f-Moll op. 84                  

Violinkonzert D-Dur op. 61

- - -

Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93

Ticketservice

       

Beykirch

Foto © Matthias Eimer

   

Dominik Beykirch absolvierte seine musikalische Ausbildung am Musikgymnasium und der Musikhochschule Franz Liszt in der Dirigierklasse von Nicolás Pasquet, Gunter Kahlert und Martin Hoff in Weimar. Bereichernde künstlerische Impulse erhielt er parallel u.a. bei Bernard Haitink, Jukka-Pekka Saraste und Ton Koopman. Er konzertierte u.a. mit der Staatskapelle Weimar, den Sinfonieorchestern des HR, MDR, WDR und SWR, der Dresdner Philharmonie und den Bremer Philharmonikern; zudem war er in der Spielzeit 2013/14 Assistenzdirigent von Michael Sanderling.

Seit der Spielzeit 2015/16 ist Beykirch Kapellmeister am Deutschen Nationaltheater Weimar. Hier betreute er Tannhäuser, Otello (Verdi), Die Fledermaus und My Fair Lady und brachte George Alexander Albrechts Märchenoper Die Schneekönigin zur Uraufführung. Zuletzt oblag ihm die musikalische Leitung von L’Italiana in Algeri, Candide und Dido and Aeneas.

Dominik Beykirch war von 2013-2017 Stipendiat im DIRIGENTENFORUM des Deutschen Musikrates und steht seit der Spielzeit 2016/17 auf der Künstlerliste „Maestros von Morgen“.  Zudem ist er Mitglied der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Im Januar 2015 gewann er den 6. Deutschen Hochschulwettbewerb Orchesterdirigieren, ferner wurde ihm ein Förderpreis des Verlagshauses Breitkopf & Härtel, der Ernst-von-Schuch-Preis, das Rudolf-Bräuer-Stipendium und der BÄRENREITER URTEXT-PREIS verliehen. Im September 2017 errang er den mit 10.000 € dotierten 2. Preis beim DEUTSCHEN DIRIGENTENPREIS 2017 in Köln.

Weimar

Foto © Felix Broede

   

Die Staatskapelle Weimar, 1491 begründet, ist eines der ältesten Orchester Deutschlands und einer der traditionsreichsten Klangkörper der Welt. Mit ihrer Geschichte sind bedeutende Musikerpersönlichkeiten wie Johann Sebastian Bach, Johann Nepomuk Hummel, Franz Liszt und Richard Strauss verbunden. Im ‚Klassischen Weimar‘ als führende musikalische Einrichtung etabliert und ab 1791 dem Hoftheater zugehörig, sorgten im 19. Jahrhundert insbesondere Liszt und Strauss als Kapellmeister für einen qualitativen Aufschwung des Orchesters. Durch die Uraufführung zahlreicher sinfonischer Werke, darunter Liszts „Faust-Sinfonie“ und Sinfonische Dichtungen, Strauss‘ „Tod und Verklärung“, und Opern wie Wagners „Lohengrin“, Humperdincks „Hänsel und Gretel“ und Saint-Saëns’ “Samson et Dalila” verhalfen sie der Hofkapelle zu internationalem Renomee. Sowohl im Konzert- als auch im Opernbetrieb am Deutschen Nationaltheater Weimar (DNT) setzt das Orchester heute auf die Kombination der bewussten Pflege seiner großen Tradition mit innovativen Aspekten. Zahlreiche CD-Einspielungen spiegeln das vielfältige, sich ständig erweiternde Repertoire von Mozart über Liszt, Wagner, Strauss und Furtwängler bis in die Moderne. National wie international als erstklassiges Konzertorchester gefragt, arbeitet die Staatskapelle Weimar regelmäßig mit Solisten und Dirigenten ersten Ranges zusammen. Tourneen und Gastkonzerte führten in den vergangenen Jahren unter anderem nach Japan, Israel, Spanien, Italien, Großbritannien, Österreich, in die Schweiz und zuletzt für vier Wochen in die USA sowie regelmäßig in die großen Konzertsäle Deutschlands und zu bedeutenden Festivals. Seit Beginn der Spielzeit 2016/17 übernahm der Ukrainer Kirill Karabits die Leitung des einzigen A-Orchesters des Freistaats Thüringen.